Defensive Architektur: Verborgene Barrieren von Andrin Schärli
Was haben ungemütliche Sitzbänke, Skatestopper und klassische Musik an Bahnhöfen gemeinsam? Solche Elemente sind typische Beispiele für sogenannte defensive Architektur. Sie zielen darauf ab, bestimmte Verhaltensweisen im öffentlichen Raum einzuschränken oder zu lenken. Oft geht es auch darum, obdachlose Menschen aus dem öffentlichen Raum zu vertreiben. Ein Stadtführer des Magazin Surprise, eine Gassenarbeiterin, ein Architekt und ein Betroffener erläutern, was hinter dieser Gestaltungsweise steckt. Der Film zeigt neue Perspektiven auf Städte in der Deutschschweiz und macht Barrieren sichtbar, die vielen bislang verborgen geblieben sein könnten.